Ihr Oberbürgermeister für Pforzheim.

Besuche in Dillweißenstein und Hohenwart.

Zu zwei weiteren Stadtteilbesuchen, die die Initiative Pforzheim organisiert hat, war ich gestern eingeladen. Dieses Mal führten uns die Besuche in die Stadtteile Hohenwart und Dillweißenstein, in denen an den Startpunkten der Begehungen schon eine Reihe von Interessierten warteten.

Besuch in Hohenwart.

Norbert Könne von der Initiative begrüßte uns in Hohenwart und führte die Gruppe aus Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren Teilnehmern der Initiative auf einen kleinen Rundgang durch den Höhenstadtteil. Der Weg führte zunächst zu einer Stelle, an der ein Seniorenheim verwirklicht werden soll. Im Außenbereich der Grundschule – nächste Station unserer Begehung – zeigen sich eindrucksvoll die Ergebnisse einer Umgestaltung des Spielplatzes, der durch Spenden und aus Mittel des Ortsteilbudgets für ein weiteres Spielgerät weiter ausgebaut werden soll.

Ebenfalls viel Wert wird in Hohenwart auf die Renovierung von älteren Häusern gelegt, die schon seit sehr langer Zeit das Gesicht des Stadtteils prägen und zu dessen Identität gehören. Es ist sehr gut, dass dieses Bewusstsein eine feste Verankerung in der Bürgerschaft hat.

Besuch in Dillweißenstein.

Auch Dillweißenstein pflegt sehr anschaulich und selbstbewusst seinen dörflichen Charme, nicht zuletzt durch einen funktionierenden Gemeindemittelpunkt mit Geschäften und durch ein sehr lebendiges Vereinsleben.

Im Bürgergespräch im Restaurant Romulus und Remus hat uns dazu ein Vereinsvertreter sehr anschaulich die Leistungen im Integrationsbereich, die die Vereine hier nachhaltig ausüben, geschildert. Das sind aufopferungsvolle Leistungen, die wir gar nicht genug würdigen können und in denen besonders unsere Stadtteile sehr stark sind. Und das über die Grenzen der Stadtteile hinaus.

Faschings-Kehraus in Dillweißenstein.

Dabei sein ist alles! Das gilt auch für den Schneemann im traditionellen Faschings-Kehraus, auch wenn es immer damit endet, dass der Schneemann dabei niemals gewinnt. Auch ich konnte ihn dieses Jahr nicht vor seinem verdienten Abtreten retten und so ging er seinen Weg, nachdem er kurz zuvor noch von mir und meinen OB-Bewerberkollegen seinen Kopf montiert bekommen hat.

Trotz des sehr ernsten Anlasses (darauf wird im Dillschdener Fasching großer Wert gelegt!) war die Stimmung prächtig. Mit der Verbrennung des Schneemannes schließt die Belrem-Gilde nun offiziell mit dem Winter ab.