Ihr Oberbürgermeister für Pforzheim.

Frühjahrsempfang des Bürgervereins Büchle.

Auch wenn das Wetter nicht so recht mitspielen wollte – beim inzwischen traditionellen Frühjahrsempfang des Büchenbronner Bürgervereins Büchle e.V. („Büchenbronn lebt“) lässt sich niemand davon aus der Ruhe bringen. Rund 150 Besucher zogen am heutigen Sonntagvormittag in die Bergdorfhalle. Und damit mehr, als der Verein Mitglieder hat!

Neben den Mitgliedsbeiträgen lebt die schon wenige Jahre nach Gründung höchst erfolgreiche Vereinsarbeit vom Verkauf eines jährlichen Stadtteilkalenders, dessen Bilder aus einem Fotowettbewerb zusammengestellt werden. Dieser Kalender, zu dem Ortsvorsteher Bernhard Schuler in seinem Grußwort ins Publikum fragt, ob es überhaupt noch Haushalte ohne diesen Kalender gäbe, ist für wenig Geld in Verkaufsstellen in Büchenbronn erhältlich und hat schon im ersten Jahr eine enorme Reichweite bekommen.

Das ist umso erfreulicher, weil mit dieser Aktion echtes gesellschaftliches Engagement in Aktion tritt und mit selbst erwirtschaftetem Geld wieder finanziert. Dieses bürgerschaftliche Engagement, wie es zum Beispiel auch der Verein Eule e.V. in Eutingen lebt, ist ein wichtiges Bindemittel der Ortsgemeinschaft.

 

Stadtteilbesuche im Arlinger und in Büchenbronn.

Vor-Ort-Besuche in den Stadtteilen sind für mich keine Fremdworte, sondern haben Regelmäßigkeit. Dennoch war der gestrige Nachmittag mit Stadtteilbesuchen im Arlinger und in Büchenbronn etwas besonderes, denn dazu rief die Initiative Pforzheim auf. In Büchenbronn kamen rund 15 Bürgerinnen und Bürger dazu, im Arlinger gar gleich 30.

Stadtteilbegehung im Arlinger.

Im Arlinger war der Treffpunkt am Arlinger-Brunnen, der gleich zu Anfang von Herrn Klaus Schnaebele erklärt wurde. Wussten Sie, dass der Brunnen in Eigenarbeit eines ortsansässigen Bürgers geschaffen wurde?

Erste Station war der Spielplatz am Arlinger Plätzle bei der „Lokomotive“. Hier gab es auch gleich eine Reihe von Vorschlägen der Beteiligten, besonders von zwei Kindern: Eine einfachere Rutsche ist gewünscht, ebenso die grundlegende Säuberung des Platzes und der Lokomotive von Unrat und Schmierereien. Unser Vorschlag: Das können wir recht schnell in einer Gemeinschaftsarbeit auf den Weg bringen.

Weitere Themen waren auf dem Spaziergang Fragen zum Tunnelabschnitt der Westtangente und Beantwortung von Fragen. Beispielsweise wird der Vortrieb aus Sicherheitsgründen in kleinen Schritten vorgenommen und nach jeder unterirdischen Sprengung werden umfangreiche Messarbeiten vorgenommen.

Stadtteilbegehung in Büchenbronn.

In Büchenbronn führte der Weg als erstes zum neuen, sehr modernen Feuerwehrhaus, das in Kürze eingeweiht werden soll und das fast hundertjährige Feuerwehrhaus ergänzen und entlasten wird. Verbunden damit ist allerdings die Sperrung des Vorplatzes aus Sicherheitsgründen und der Wegfall von bisherigen Parkplätzen. Bürgerinnen und Bürger verweisen hier darauf, dass zur Sicherstellung der Parksituation zusätzliche Parkplätze nötig sind. Die Stadt hat einen Ankauf eines privaten Grundstücks hierzu bereits in der Planung.

Noch in diesem Jahr soll der erste Abschnitt der Neugestaltung des Geländes um das Rathaus angegangen werden. Als weiteren Schritt geht man davon aus, dass in den Jahren 2019/20 zum Thema Ortskernsanierung das Sanierungsgebiet offiziell ausgewiesen werden kann.

Sehr gut aufgenommen wurde in Büchenbronn auch das Konzept des Ortsteil-Budgets, das für jeden Stadtteil ein eigenes Budget für bestimmte Aktionen im Bereich von Vereinen, Kitas, Schulen, Gestaltungsvorhaben etc. einräumt.