Ihr Oberbürgermeister für Pforzheim.

Besuche in Dillweißenstein und Hohenwart.

Zu zwei weiteren Stadtteilbesuchen, die die Initiative Pforzheim organisiert hat, war ich gestern eingeladen. Dieses Mal führten uns die Besuche in die Stadtteile Hohenwart und Dillweißenstein, in denen an den Startpunkten der Begehungen schon eine Reihe von Interessierten warteten.

Besuch in Hohenwart.

Norbert Könne von der Initiative begrüßte uns in Hohenwart und führte die Gruppe aus Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren Teilnehmern der Initiative auf einen kleinen Rundgang durch den Höhenstadtteil. Der Weg führte zunächst zu einer Stelle, an der ein Seniorenheim verwirklicht werden soll. Im Außenbereich der Grundschule – nächste Station unserer Begehung – zeigen sich eindrucksvoll die Ergebnisse einer Umgestaltung des Spielplatzes, der durch Spenden und aus Mittel des Ortsteilbudgets für ein weiteres Spielgerät weiter ausgebaut werden soll.

Ebenfalls viel Wert wird in Hohenwart auf die Renovierung von älteren Häusern gelegt, die schon seit sehr langer Zeit das Gesicht des Stadtteils prägen und zu dessen Identität gehören. Es ist sehr gut, dass dieses Bewusstsein eine feste Verankerung in der Bürgerschaft hat.

Besuch in Dillweißenstein.

Auch Dillweißenstein pflegt sehr anschaulich und selbstbewusst seinen dörflichen Charme, nicht zuletzt durch einen funktionierenden Gemeindemittelpunkt mit Geschäften und durch ein sehr lebendiges Vereinsleben.

Im Bürgergespräch im Restaurant Romulus und Remus hat uns dazu ein Vereinsvertreter sehr anschaulich die Leistungen im Integrationsbereich, die die Vereine hier nachhaltig ausüben, geschildert. Das sind aufopferungsvolle Leistungen, die wir gar nicht genug würdigen können und in denen besonders unsere Stadtteile sehr stark sind. Und das über die Grenzen der Stadtteile hinaus.

Stadtteilbesuch in Eutingen.

Unser Stadtteil Eutingen gehört zu den jüngsten Eingemeindungen unserer Stadt und ist doch schon seit 1975 „dabei“. Der östlichste Stadtteil hat trotz seiner zentralen Lage zwischen Stadt, östlichem Enzkreis und direkt an der Autobahn A8 und Bundesstraße B10 viel von seinem dörflichen Charakter in Sachen Einkaufen, Gastronomie und gesellschaftlichem Leben erhalten. Darüber konnte ich mich wieder einmal überzeugen, gestern beim Stadtteilbesuch auf Einladung der Initiative Pforzheim.

Ein besonderer Augenmerk kommt in Eutingen dem dortigen Vereinsleben zugute. Das gilt unter anderem für den Bau der neuen Sporthalle, die 2018 geplant ist und in Zusammenarbeit mit dem sehr aktiven TV Eutingen realisiert werden muss. Die Schule und das Schwimmbad liegen nur einen Sprung weiter und erfüllen ebenfalls wichtige Aufgaben in Eutingen und auch darüber hinaus. Das Eutinger Schwimmbad gehört beispielsweise von Anfang an zum Schulschwimmkonzept der Pforzheimer Schulen.

Als Wohnort ist Eutingen nach wie vor sehr beliebt, was sich auch durch die Neubauten und erschlossenen Neubaugebieten in den vergangenen Jahrzehnten zeigt. Gelungen ist hierbei die Maßgabe, Neubauten möglichst behutsam in bestehende Altbaustrukturen zu integrieren.

Eine Erfolgsstory ist auch in Eutingen das Ortsteilbudget. Mit Geldern aus diesem Topf, über den die Ortschaft selbst verfügen darf, wird nun die öffentliche Toilettenanlage beim Bäuerlichen Museum finanziert.

Interview zum Thema Wirtschaft.

Die Initiative Pforzheim hat in den letzten Tagen konkrete Fragen von Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Wirtschaft in Pforzheim gesammelt, die ich in einem Interview beantwortet habe. Der erste Teil der Fragen zum Thema Wirtschaft wurde heute von der Initiative veröffentlicht. Der zweite Teil erscheint in den nächsten Tagen.

Zum vollständigen Interview:

Eröffnung des 16. Goldenen Tag der Musik.

Der Tag der Musik ist seit vielen Jahren eine phantastische Bühne für die Pforzheimer Musiklandschaft und ein fester Programmpunkt unserer Kulturlandschaft. In diesem Jahr wurde der Tag der Musik im Zeichen des Schmuckjubiläums einmalig zum Goldenen Tag der Musik und fand im Kupferdächle statt. Ein für diesen Anlass sehr charmanter Ort, denn alle Säle und Bühnen des eigentlichen Jugendzentrums verströmen einen familiären Flair – mittendrin statt nur dabei!

Nach der Einführung von Jugendmusikschulleiter Andreas Michel und meinem Grußwort setzte das Südwestdeutsche Kammerorchester gleich einmal einen musikalische Höhepunkt. Auf verschiedenen „Stages“ im Haus stellten dann 21 Orchester, Ensembles, Solisten und Musikgruppen dann dem Publikum Stücke ihres Repertoires vor und warben für ihr eigenes Programm, quer durch alle Musik- und Stilrichtungen.

Kassieraktion im dm-Drogeriemarkt für einen guten Zweck.

Für zwei gemeinnützige Pforzheimer Institutionen, nämlich für das Familienzentrum Ost und für den Kinder- und Jugendhospizdienst Sterneninsel, haben gestern Stadtrat Maximilian Müssle und OB Gert Hager im wiedereröffneten dm-Drogeriemarkt am Hauptgüterbahnhof eine Dreiviertelstunde lang an den Kassen gestanden.

Anlass dazu ist die Wiedereröffnung der dm-Filiale am Hauptgüterbahnhof, die das Unternehmen mit einer Reihe von Aktionen feiert, unter anderem auch mit dieser gemeinnützigen Aktion, die OB Gert Hager gern unterstützt.

Gebietsleiter Philipp Herz und Filialleiter Tobias Trost haben dann im Namen der dm-Drogeriemarktkette großzügig die kassierten Beträge auf jeweils 2.000 Euro aufgerundet, so dass zwei Schecks über den Betrag von 2.000 Euro gleich vor Ort an Vertreter der Sterneninsel und des Familienzentrum Ost überreicht werden konnten.

Start der Dialogreihe „Zusammenleben – aber wie?“ im Haidach.

Zusammen mit dem Land Baden-Württemberg haben wir die Dialogreihe und Nachbarschaftgespräche „Zusammenleben – aber wie?“ aufgelegt. Die erste Veranstaltung dazu fand am gestrigen Mittwochabend im Bürgerhaus Buckenberg-Haidach statt und hat rund 90 Interessierte angezogen.

Mit der Dialogreihe möchte die Stadtverwaltung vor allem stadtteilorientierte Gespräche organisieren. Staatsrätin Gisela Erler (als Tochter von Fritz Erler in Pforzheim keine Unbekannte) bringt dazu geballtes Wissen und Erfahrungen aus dem Land mit, um gemeinsam mit den Teilnehmern Begegnunsformen und -formate zu suchen, mit denen stadtteilorientierte Gespräche mit Leben gefüllt werden können. Pforzheim ist dabei eine Musterstadt neben Mannheim und Freiburg und das Projekt soll beim Thema Integration und Teilhabe unsere Stadtgesellschaft dazu ermutigen, in den gemeinsamen Dialog zu treten.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es anlässlich des Weltfrauentags für die Damen eine rote Rose. Auch dazu muss Zeit bleiben. 🙂